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Zur Geschichte des Hauses
Höpfner
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Mit Tomas Höpfner
ist seit einigen
Jahren die vierte Generation mit dem Sattelbau beschäftigt.
Höpfner-Sättel werden seit 1925 gefertigt.
In jenem
Jahr machte sich Max Höpfner in Hannover mit einem kleinen
Laden und Werkstatt selbstständig, nicht weit entfernt vom
Standort der legendären Kavallerieschule, in der mit
großem Erfolg die noch heute beachteten Grundlagen
für die seinerzeit noch junge Sportreiterei entwickelt wurden.
Schon bald konnte Max Höpfner etliche Reiter der
Kavallerieschule zu seinen Kunden zählen, aber auch eine
erlesene Kundschaft von Privatreitern sind in den
Auftragsbüchern verzeichnet. Das Sattlerhandwerk wurde noch in
ganzem Umfang ausgeübt:, Sättel, Zaumzeuge,
Geschirre, aber auch Koffer und Aktentaschen wurden in der Werkstatt
gefertigt. Es war jedoch seit Anbeginn der Sattelbau, der das
größte Interesse der höpfnerschen Sattlerei
war.
Willy Höpfner, der Sohn von Max, trat 1934 in den
elterlichen Betrieb ein. Nach dem Krieg legte auch er seine
Meisterprüfung ab und übernahm mit dem Tod seines
Vaters 1959 den Betrieb. Mit großem Erfolg verbunden waren
die Arbeiten von Willy Höpfner, die Sättel den sich
nunmehr stark veränderten Anforderungen des Reitsports
anzupassen. Die bewährten Traditionen des Handwerks zu
bewahren und mit diesen Mitteln moderne Sättel zu bauen, war
sein Credo. Fortan waren Höpfner-Sättel
berühmt für ihren tiefen Sitz, für die enge
Verbindung des Reiters zum Pferd, was ideale Voraussetzungen
für bestmögliche Einwirkungen des Reiters auf sein
Pferd waren. Legendär war, dank der gewissenhaften
handwerklichen
Verarbeitung auch weiterhin bester Materialien, die lange Lebensdauer
der Höpfner-Sättel.
Höpfner-Sättel
waren fortan erfolgreich im internationalen Spitzensport. So ritt z.B.
der seinerzeit erfolgreichste Dressurreiter aller Zeiten, Dr. Reiner
Klimke, seine großen Erfolge in
Höpfner-Sätteln ebenso wie der große
Springreiter Hartwig Steenken. Auch heute noch werden die seinerzeit
mit großem Erfolg gerittenen Sättel "Ahlerich" und
"Deister" hergestellt.
Wolfgang Höpfner, der ebenfalls bei
seinem Vater das Handwerk erlernte, auch er Sattlermeister,
führt nach dem Tod seines Vaters das Geschäft in
dessen Sinn weiter. Seit 2000 ist auch dessen Sohn Tomas in den Betrieb
eingetreten. |
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